5-GHz-WLAN bezeichnet das schnellere der beiden gängigen WLAN-Frequenzbänder, das Dashcams für die Übertragung großer Videodateien aufs Smartphone nutzen.
Wofür ist das bei Dashcams wichtig?
Gegenüber dem älteren 2,4-GHz-Band bietet 5 GHz höhere Datenraten und ist weniger überlaufen, weil weniger Geräte dort senden. Der Preis dafür ist eine kürzere Reichweite, denn das Signal wird von Wänden und Karosserie stärker gedämpft. Im Auto ist das unkritisch, weil Handy und Kamera nur wenige Meter auseinanderliegen.
Wie viel das ausmacht, zeigt eine Beispielrechnung. Ein dreiminütiger 4K-Clip mit 40 Megabit pro Sekunde ist rund 900 Megabyte groß (40 × 180 s ÷ 8). Gehen wir von angenommenen 5 Megabyte pro Sekunde im 2,4-GHz-Band aus, dauert der Download etwa drei Minuten. Bei 25 Megabyte pro Sekunde über 5 GHz wären es ungefähr 36 Sekunden. Die Zahlen sind Annahmen zur Veranschaulichung; real hängen sie von Kamera, Handy und Umgebung ab.
Worauf du beim Kauf achten solltest
- Beide Bänder: Ideal sind Geräte, die 2,4 und 5 GHz unterstützen, damit auch ältere Handys verbinden.
- Handy-Unterstützung: Dein Smartphone muss 5 GHz beherrschen. Das ist bei aktuellen Geräten Standard, bei sehr alten nicht.
- Dateigröße: Je höher die Bitrate, desto mehr profitierst du von 5 GHz.
- Angaben prüfen: Hersteller nennen oft nur „Dual-Band“. Schau im Datenblatt nach, ob wirklich 5 GHz gemeint ist.
Praxistipp: Halte das Handy bei der Übertragung in Sichtweite der Kamera und lege es nicht in eine Tasche oder ins Handschuhfach. Schon Metall und Körper dämpfen das 5-GHz-Signal merklich und bremsen den Download.
Besonders bei hochauflösenden Kameras lohnt sich 5 GHz, siehe den Vergleich der 4K-Dashcams. Die Bedienung erklärt der Ratgeber Dashcam-App.




