Ein Rückfahrmonitor ist das Display, auf dem das Bild der Rückfahrkamera erscheint, entweder als eigener Bildschirm, im Spiegel, im Autoradio oder auf dem Handy.
Wofür ist das bei Dashcams wichtig?
Die beste Kamera nützt nichts, wenn das Bild zu klein, zu dunkel oder zu spät erscheint. Der Monitor ist deshalb die zweite Hälfte des Systems. Er sollte sich beim Einlegen des Rückwärtsgangs von selbst einschalten und bei Sonne gut ablesbar sein.
- Eigener Monitor: Wird auf Armaturenbrett oder Scheibe gesetzt, Größen von etwa vier bis sieben Zoll sind verbreitet.
- Spiegel-Monitor: Ersetzt oder überdeckt den Innenspiegel, siehe Spiegel-Dashcam.
- Autoradio oder Navi: Ein Gerät mit Videoeingang nutzt das vorhandene Display, siehe die Übersicht für Autoradio und Navi.
- Smartphone: Manche Funkkameras zeigen ihr Bild über eine App auf dem Handy.
Worauf du beim Kauf achten solltest
- Eingänge: Der Monitor muss zum Signal der Kamera passen. Für scharfe Bilder brauchst du Geräte mit AHD-Eingang, ein reiner Cinch-Eingang zeigt nur analoges Bild.
- Automatische Umschaltung: Der Monitor schaltet über das Rückwärtsgang-Signal ein. Ohne diesen Trigger musst du ihn von Hand aktivieren.
- Helligkeit und Entspiegelung: Im Sommer verblasst ein glänzendes Display schnell. Matte Oberflächen helfen.
- Bildumkehr: Das Bild soll gespiegelt sein, damit links und rechts stimmen.
- Hilfslinien: Praktisch sind einstellbare Hilfslinien.
Praxistipp: Platziere den Monitor so, dass er beim Blick in den Rückspiegel und zur Seite erreichbar bleibt, ohne die Sicht zu stören. Ein zu hoch oder zu weit rechts montierter Bildschirm wird im Alltag kaum genutzt.
Komplettsets mit Monitor siehst du im Überblick der Rückfahrkameras. Der Einbau und das Verlegen der Kabel stehen im Ratgeber Rückfahrkamera einbauen.




