Sony STARVIS ist eine Familie von CMOS-Bildsensoren des Herstellers Sony Semiconductor Solutions, die für Überwachungs- und Sicherheitskameras entwickelt wurde und bei wenig Licht besonders empfindlich sein soll.
Wofür ist das bei Dashcams wichtig?
Das Prinzip heißt rückwärtige Belichtung: Die lichtempfindlichen Fotodioden liegen oberhalb der Verdrahtung, sodass weniger Licht verloren geht, bevor es sie erreicht. Laut Sony steigert das die Empfindlichkeit gegenüber einem frontbelichteten Vorgänger deutlich (angegeben wird mehr als das 4,6-Fache im Vergleich zweier konkreter Sensoren; das gilt unter Sonys Messbedingungen, nicht für jedes Produkt).
Für Dashcams ist das interessant, weil sie oft in Dämmerung und Dunkelheit aufnehmen und dabei Kennzeichen lesbar halten sollen.
Der Name wird gern als Gütesiegel verwendet, tatsächlich bezeichnet er eine Technologieklasse. Je nach Modell stecken darin Sensoren mit sehr unterschiedlichen Auflösungen, was Preis und Leistung der Kamera beeinflusst. Ein Sensor ist nur ein Baustein im Ganzen.
Worauf du beim Kauf achten solltest
Ein STARVIS-Sensor ist ein gutes Zeichen, aber keine Garantie. Wie hell und rauscharm das Nachtbild ausfällt, hängt auch von der Optik, der Blende und der Abstimmung der Bildverarbeitung ab. Die neuere Generation STARVIS 2 bringt zusätzlich Verbesserungen bei Dynamik und Nahinfrarot.
- Vergleiche gleiche Auflösungsklassen; ein 4K-Sensor hat kleinere Pixel als ein Full-HD-Typ derselben Größe.
- Lies im Datenblatt die genaue Sensor-Bezeichnung, nicht nur das Wort „Starvis“.
Geeignete Modelle findest du im Dashcam-Vergleich, Hintergründe im Ratgeber Was ist eine Dashcam?.
- STARVIS and STARVIS 2: Security camera image sensor technology, Sony Semiconductor Solutions, online abgerufen




