Der G-Sensor ist ein Beschleunigungssensor in der Dashcam, der starke Stöße, Bremsungen oder Erschütterungen erkennt und daraufhin die aktuelle Aufnahme vor dem Überschreiben schützt.
Wofür ist das bei Dashcams wichtig?
Er misst die Beschleunigung in drei Achsen, angegeben in g (Vielfaches der Erdbeschleunigung). Überschreitet der Wert die eingestellte Schwelle, markiert die Kamera das laufende Segment als geschützt. So bleibt das Unfallvideo erhalten, auch wenn der Fahrer es nicht sofort sichern kann. Im Parkmodus weckt der Sensor die Kamera bei einem Anstoß.
Die Empfindlichkeit lässt sich meist in drei Stufen wählen. Zu hoch eingestellt, lösen Schlaglöcher oder Bordsteinkanten aus; zu niedrig, bleibt ein leichter Parkrempler unbemerkt.
Praxisbeispiel: Eine kräftige Vollbremsung erzeugt beim Pkw Verzögerungen im Bereich um 1 g. Ein Stoß beim Auffahren ist deutlich kurzzeitiger und stärker. Die Schwelle der Kamera sollte so liegen, dass nur Letzterer sicher auslöst.
Worauf du beim Kauf achten solltest
Achte auf einstellbare Stufen und darauf, dass die Funktion auch bei Heck- und Zusatzkameras greift. Der Montageort spielt eine Rolle: Sitzt die Kamera an einer schwingenden Scheibe, schlägt der Sensor häufiger an. Eine feste Halterung am Spiegel verbessert die Treffsicherheit.
- Prüfe, wie viele Sekunden vor und nach dem Ereignis gesichert werden.
- Zu viele geschützte Dateien füllen die Karte; plane dafür Platz ein.
Im Dashcam-Vergleich siehst du Geräte mit zuverlässigem Ereignisschutz. Wie du Aufnahmen später nutzt, erklärt Dashcam als Beweismittel. Die geschützte Datei heißt Notfallaufnahme.




